Das große Problem bei deinen Zielen

Offenbarung des größten Problems bei deinen Zielen

Wenn du den Titel des Artikels gelesen hast, hast du es erkannt. Es gibt ein sehr großes Problem mit deinen Zielen.

In diesem Artikel zeige ich dir:

Legen wir los:

Das Problem ist nicht, dass du Ziele hast

Nein, das ist es sicherlich. Selbst, wenn du dir bisher keine Ziele aufgeschrieben hast, hast du sie mit Sicherheit in deinem Hinterkopf und weißt wohin die Reise geht. Das Problem ist anderer Natur und Beginn schon mit dem Punkt der smarten Zielsetzung.

Erinnerst du dich noch an deine Zielsetzung? Was war es? 10% Umsatzwachstum im Jahr, oder 5 % pro Quartal?Ich bezweifle, dass es auch nur eines davon war. Als wir uns in die Selbstständigkeit geschmissen haben hatten wir im Grunde nur ein sehr unspezifisches Ziel. Wir wollten verfluchte Rockstars werden!

Doch irgendwo auf dem Weg kamen die Profis und sagten dir du brauchst smarte Ziele. Wie blöd, dass es daran einen Haken gibt.

Smarte Ziele haben ein Problem

Denn smarte Ziele haben ein sehr großes Problem. Sie lassen dir einen viel zu großen Spielraum. Zur Erinnerung, smarte Ziele stehen für:

spezifisch
messbar
akzeptiert
realistisch
terminiert

Vielleicht ist dir der Hacken aufgefallen. Es ist der Punkt „akzeptiert“ oder im englischen „attainable“. Akzeptiert heißt im Grunde genommen, dass dein Ziel weder zu groß sein darf, da du sonst schnell die Motivation verlierst, noch zu klein, da du es sonst nur vor dir herschiebst.

Aber wer bestimmt wann ein Ziel den Status „akzeptiert“ erreichst. Nur du selbst. Und um das zu bestimmen hast du weder eine Skala noch einen anderen Maßstab.

Nicht selten passiert es, dass man dann viel zu kleine Ziele setzt.

Schnell verwandelt sich das Ziel eines Superstars in einen Bürokraten und das war sicherlich nicht deine Motivation als du in die Selbstständigkeit gestartet bist.

Smarte Ziele = Smartes Denken?

Dabei deutet der Begriff „smart“ eigentlich was ganz anderes an. Leider sorgen smarte Ziele für kleine Ziele und kleine Ziele für kleines Denken. Ein Teufelskreis der dir sowohl den ganzen Spaß an deinem Business rauben kann, als auch dein komplettes Geschäfts ruinieren kann.

Wachstum ist zwar gut, aber wenn du in 5 Jahren immer noch nur Babyschritte machst, statt vernünftige und spannende Ziele zu setzen kann es schnell passieren, dass alle deine Mitbewerber an dir vorbeiziehen. Auch deine Kunden kann es auf Dauer verunsichern, wenn du als Unternehmen nicht wächst im Gegensatz zum Kunden selbst (vorallem im B2B-Bereich).

Smarte Ziele sorgen also nicht automatisch für smartes Denken. Im Gegenteil, wenn du dich ganz auf dieses System verlässt bringt es dich deinen eigentlichen Zielen überhaupt nicht weiter.

Unterschätze dich nicht

In dir steckt weitaus mehr drin als es die smarte Formel verrät. Du darfst gerne nach größeren Zielen greifen, denn auch wenn dein eigentlich Ziel auf den ersten Blick vielleicht viel zu groß ist, kannst du es mit unterschiedlichen Meilensteinen vereinfachen.

Dementsprechend sind zu große Ziele deutlich besser als zu kleine Ziele. Unterschätze nicht dein persönliches Können. Gerade als Unternehmer ist der persönliche Wachstum stets vorhanden und auch dieser sorgt dafür, dass du deinen Zielen noch schneller kommst.

Also, was ist dein eigentlich Hauptziel? Willst du ein Rockstar deiner Branche sein? Oder in eine andere Richtung gehen? Sei nicht schüchtern. Schreib dir dein Ziel auf und überlege dir in wievielen und welchen Meilensteinen du es erreichen kannst!

vladimir kusnezow

Vladimir Kusnezow

Gründer und Autor von PRODUCTIVITYMIND

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Vladimir ist der Gründer von PRODUCTIVITYMIND. Neben seiner Arbeit an PRODUCTIVITYMIND ist Vladimir als selbstständiger Copywriter und Content Marketing Berater tätig. Finde mehr über ihn heraus:

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