Fokus-Zyklen: Warum der 8 Stunden Tag Unsinn ist

In diesem Artikel erfährst alles über die moderne Art zu arbeiten und deinen Fokus zu behalten.

Montag Morgen 8 Uhr. Für gewöhnlich habe ich früher bereits ans Wochenende gedacht. Nicht an das vergangene, sondern das kommende Wochenende. Denn trotz zwei Tagen Ruhepausen waren meine Energiereserven erschöpft. Ich hatte keine Konzentration auf der Arbeit und war auch nicht der Einzige dem es so ging. Aber wir sind diesem Problem auf die Spur gegangen.

In diesem Artikel zeigen wir dir:

Los geht’s!

Wie wir heute arbeiten

Im Durchschnitt arbeiten wir heutzutage 8,8 Stunden. Das Problem daran ist, dass wir diese Arbeitszeit bis auf eine meist kurze Pause am Stück verbringen. Ein Drittel des Tages widmen wir uns also der Arbeit. Fünf Tage die Woche. Aber hast du dir schonmal Gedanken darüber gemacht, wie effizient du in dieser Zeit eigentlich bist?

Ich persönlich bin mir ziemlich sicher, dass du deine 8 Stunden die du auf der Arbeit verbringst, deutlich effektiver nutzen könntest. Wenn ich mich an meine alten Tage hinter dem Tresen erinnere, kann ich dir meinen damaligen Workflow genau nennen.

Ich kam auf die Arbeit, stellte mich hinter den Verkaufstresen, und habe einen Kunden nach dem anderen abgearbeitet. Und bei Leerlauf, den es nicht allzuselten gab, stand ich dennoch hinter dem Tresen. Effektiv? Keinesfalls. Aber so ähnlich sieht es auch in jedem Bürojob aus. Du kommst auf die Arbeit, und sitzt 8 Stunden am Rechner. Mal nimmst du das Handy raus, mal verschwindest du in deinen Tagträumen.

Das Problem an unserer Art zu arbeiten

Dein Verstand ist nicht dazu ausgelegt 8 Stunden am Tag eine einzige Tätigkeit auszuführen. In unserer heutigen Zeit haben wir leider unseren Verstand auf Ablenkung getrimmt. Wenn nicht das Handy alle 15 Minuten blinkt, dann kommt in uns der Drang auf die E-Mails zu checken. Und wenn wir da nichts neues finden, dann surfen wir ein paar Minuten auf Facebook. Wir tun alles um uns von unserer eigentlichen Arbeit abzulenken.

Und meistens hat das einen Grund. Wir sind nicht zielgerichtet ausgelastet. Wenn wir arbeiten, gibt es eine Million Dinge die wir machen müssen. Aber nur eine Hand davon ist wirklich relevant. Wenn wir uns keine Prioritäten setzen und diese Prioritäten im Kalender nicht genau terminieren, dann ist Ablenkung unvermeidlich.

Und selbst, wenn wir das tun, sind 8 Stunden mit einer minimalen Pause absolut unproduktiv. Damit du das meiste aus dir und deinem Tag rausholen kannst, brauchst du einen Zyklus.

Wie du deinen Fokus steigerst

Ein Zyklus sieht nicht aus wie dein aktueller 8 Stunden Tag. Ein Zyklus heißt nicht, dass du 4 Stunden durcharbeitest, 30 Minuten Pause machst und danach wieder 4 Stunden arbeitest. Nein, damit wirst du nichts produktiv hinbekommen.

Ein guter Zyklus, der bei mir sehr gut funktioniert hat, ist die 90 Minuten Regel, die Buffer in diesem Artikel genau dargestellt hat. Hier teilst du deine Aufgaben in 90 minütige Blocks auf. Nach 90 Minuten legst du eine Pause von 20 Minuten ein und ruhst dich aus. Geh an die frische Luft, beweg dich ein wenig, nimm einen Snack zu dir. Nach der Pause kommt der nächste 90 Minuten Block in dem du wieder eine spezifische Tätigkeit mit einem Ziel abarbeitest.

So steigerst du nicht nur deinen Fokus, sondern erreichst in den meisten fällen deutlich mehr, als mit deinem 8 Stunden Tag. Außerdem erschöpfst du auch nicht am Ende des Tages bis auf deine Grenzen. Auf 99u findest du außerdem einen Artikel wie ein zwanghafter 12 Stunden Tag aussehen würde. Kleiner Hinweis: Von Burnout ist dieser Weg nicht weit.

Wie wir morgen arbeiten werden?

Dass die 40 Stunden Woche nicht sehr produktiv ist, ist bereits vielen Unternehmen und sogar Regierungen aufgefallen. Gerade in den skandinavischen Ländern probiert man sehr vieles aus um die Arbeiter zu entlasten und gleichzeitig die Produktivität zu steigern. Aber eine ganze Wirtschaft von heute auf morgen umzustellen wird so ziemlich unmöglich.

Auch in Zukunft werden Unternehmen Schritt für Schritt neue Arbeitsmethoden ausprobieren. Doch als Selbstständige haben wir das Zepter in der Hand und können unsere Arbeitstechniken selbst bestimmen.

Deswegen solltest du nicht zögern und den 90 Minuten Zyklus ausprobieren. Mit Sicherheit kommst du damit weiter, als mit einem typischen 8 Stunden Tag.

vladimir kusnezow

Vladimir Kusnezow

Gründer und Autor von PRODUCTIVITYMIND

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Vladimir ist der Gründer von PRODUCTIVITYMIND. Neben seiner Arbeit an PRODUCTIVITYMIND ist Vladimir als selbstständiger Copywriter und Content Marketing Berater tätig. Finde mehr über ihn heraus:

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