Der ultimative Guide für deine Gewohnheiten

In diesem Guide zeige ich dir wie du Schritt für Schritt schlechte Gewohnheiten loswirst.

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, wie man so schön sagt. Um überhaupt erste Schritte erzielen zu können auf unserem Weg, müssen wir zuerst deine Laster finden. Deine schlechten Gewohnheiten.

Die Dinge die du bereits unbewusst und fast schon aus Reflex tust, die dich aber vom glücklichem, effektivem und erfolgreichem Leben abhalten.

In diesem Artikel erwartet dich:

Legen wir los:

Wie mir meine schlechten Gewohnheiten aufgefallen sind

Als ich damals meine eigenen Problemursachen am Suchen war, stand ich erst einmal vor einem dicken Problem. Ich habe 90% des Tages gearbeitet und die restlichen 10% habe ich geschlafen. Da gibt es doch nichts zu optimieren. Oder?

Mit einer kleinen Technik bin ich allerdings auf zahlreiche Zeitfresser und schlechte Gewohnheiten gekommen. Dinge die mir fast die Hälfte meines Tages geraubt haben, weil ich dachte sie wären wichtig.

Es fing schon bei solch simplen Dingen an wie auf Facebook zu gehen, nur, weil der Rechner startet. Ich bin im Marketing tätig und habe mehrere Facebook Seiten, dann sollte das doch normal sein, oder?

Im Gegenteil. Nur weil du irgendwo aktiv bist, heißt das noch lange nicht, dass du dein halbes Leben dort verbringen musst.

Dasselbe gilt übrigens für E-Mails! Ich habe mich durch jede einzelne einkommende E-Mail ablenken lassen. Als Konsequenz daraus, schaue ich nur noch 3 Mal am Tag in meine E-Mails rein und schließe danach wieder das E-Mail Programm.

Und wenn etwas wirklich Dringendes ist, kann diese Person dich sicherlich auch anrufen. Alles andere ist nicht einmal ansatzweise so wichtig wie du vielleicht denkst.

Allein diese 2 kleinen Zeitfresser haben mich 1 – 2 Stunden am Tag gekostet! Das sind 20 Stunden in einer Arbeitswoche! Verdammt viel Zeit also.

Diese schlechten Angewohnheiten, haben mich von meinen Zielen abgehalten. Sie haben mir wertvolle Zeit für meine Pläne geraubt und mich dadurch von meinen Träumen abgehalten.

Schlechte Angewohnheiten sind aber nicht nur Zeitfresser. Es sind die Dinge die dich lähmen und die nicht alles aus dir herausholen.

Dinge die nicht deine volle und 110% Leistung fördern. Von schlechtem Essen (Fast-Food) über mangelnden und schlechten Schlaf, weil du keine Routine hast bis hin zum Rauchen kann es alles sein.

Um herauszufinden, wo deine schlechten Angewohnheiten liegen, musst du durch deinen Tag gehen und dich dabei auf eines konzentrieren:

Welche Gewohnheit hält dich von deinen Zielen ab?

Wenn du den Tag über am Rechner arbeitest können dich einfache Zeitmanagment Tools dabei unterstützen, die deinen Verlauf überwachen und genau datieren, wie lange du dich auf welchen Webseiten aufhältst.

Achte allerdings auch auf nicht digitale Tätigkeiten. Wie oft lenken dich deine Kollegen von deiner Arbeit ab, wie oft gehst du wegen unnötiger Kleinigkeiten an dein Handy? Wie oft gehst du in die Kantine oder eine Zigarette rauchen um dir die Zeit zu vertreiben?

All diese Zeit kannst du deutlich effektiver Nutzen um deinen Zielen ein gewaltiges Stück näher zu kommen.

Ich spreche hier aus Erfahrung. Nach der Optimierung meiner Gewohnheiten und mit meinen neuen Tagesroutinen kann ich nicht nur deutlich schneller einzelne Projekte abschließen, sondern habe auch ein deutlich besseres Verständnis von Tim Ferriss’ 4-Stunden-Woche*.

Ich habe nicht nur innerhalb von 3 Monaten mein erstes Buch geschrieben und innerhalb 3 Monaten veröffentlicht (mit 21), sondern dabei auch meine neue Webseite erstellt, mich mit ein paar kleinen Projekten über Wasser gehalten und dabei noch die Schulbank gedrückt.

Das sieht auf den ersten Blick vielleicht nach viel aus. Heute ist das aber nur ein kleiner Fingerschnipps für mich. Und auch du kannst dieses effektive Stadium erreichen.

Okay, wenn du deine schlechten Gewohnheiten identifiziert hast, kommen wir zum Punkt, wie man sie beseitigt oder reduziert.

Wie du dich von schlechten Gewohnheiten trennst

Und? Hast du deine schlechten Gewohnheiten gefunden? War es Fast-Food? Social Media? Oder die E-Mails? Rauchen? Das sind meiner Erfahrung nach die häufigsten Gewohnheiten, die man schleunigst loswerden sollte.

Egal welche Gewohnheiten du nun loswerden willst, mit diesem System schaffst du es alle zu beseitigen. Das System ist so simpel, dass es fast schon lächerlich klingt:

Ersetze deine Gewohnheiten und gehe es langsam an

Sicherlich hörst du es nicht zum ersten Mal. Aber auch in dieser Kombination?

Gewohnheiten machen das aus was wir Menschen sind. Und schlechte Gewohnheiten, machen uns zu einem schlechteren Menschen.

Auch das ist ein wichtiger Grund, warum man sich von seinen schlechten Gewohnheiten trennen sollte.

Fang immer nur mit einer einzigen schlechten Gewohnheit an. Wenn du direkt alle anpackst, garantiere ich dir, dass du nach maximal einer Woche einknicken wirst.

Nochmal: Gewohnheiten machen den Menschen aus der du bist und du kannst nicht von heute auf morgen ein völlig neuer Mensch sein. Gehen wir das System anhand eines realen Beispiels, in Form einer Geschichte, durch:

Vor rund einem halben Jahr wollte ich dringend aufhören zu trinken. Ich habe es zwar nur sehr selten überzogen, aber ich habe gemerkt, dass ich meistens nur aus einem Grund getrunken habe: Verzweiflung und Depression.

Ich wusste, dass es auch mal bei einem Bier nicht bleiben darf, da das Risiko viel zu hoch wäre zurückzufallen.

Also entzog ich meinem Körper nur langsam diese Gewohnheit. Zuerst habe ich aufgehört auf Partys (Disko,..) zu trinken. Also da, wo es am heftigsten zugeht.

Das ein oder andere Bierchen war in diesem Zeitraum noch im Spiel. Nach einem Monat habe ich dann angefangen auch diese zu reduzieren. Zuerst auf einmal die Woche. Dann einmal alle 2 Wochen. Zum Schluss kam dann das letzte Bier 1-mal im Monat.

Seitdem bin ich nun knapp 3 Monate trocken. Und ich vermisse es auch nicht. Dank dem folgenden Prinzip:

Ersetzen

Statt dem Bier in der Bar oder im sommerlichen Café, habe ich mir ein anderes Getränk bestellt, dass mir zugesagt hat (nicht alkoholisch!).

Auch in den Diskos kann man das Prinzip genauso durchziehen. Klar ist es etwas schwieriger Wasser, RedBull, oder Saft zu trinken, wenn andere sich die Kante geben. Aber es schmeckt auch besser als ein Wodka-RedBull.

Das Prinzip des Ersetzens kannst du auf jede Gewohnheit anwenden. Ob es nun das Rauchen ist, der Facebook Feed, oder Fast Food. Such dir eine neue gesündere Gewohnheit mit der du die schlechte Gewohnheit ersetzen kannst.

So einfach geht das.

Belohne dich für das Entwöhnen

Eine weitere Methode um dich von deinen schlechten Gewohnheiten zu trennen, ist das System der Belohnung. Dieses System kannst du ganz simpel an die letzte Strategie anknüpfen. Es ist also keine entweder oder Entscheidung.

Der Name des Systems verrät schon das meiste. Indem du dich jedes Mal selbst belohnst, wenn du dich von deiner schlechten Gewohnheit abhältst, baust somit eine neue Gewohnheit der Belohnung auf.

Deine Belohnung sollte deshalb in keinster Weise eine neue schlechte Gewohnheit sein. Okay, sie sollte für den Anfang zumindest besser sein als die Gewohnheit, die du loswerden willst. Ich weiß selbst, dass manche Gewohnheit sich wirklich eingefahren haben.

Wie ist man einen Elefanten?

Stück für Stück.

Mach es also langsam. Ich erkläre dir mal die Gewohnheiten in der Fachsprache:

Gewohnheiten werden in einem Areal des Gehirns abgespeichert das Basalganglien heißt. Dieser Bereich ist dafür verantwortlich, dass wir uns bei gewohnheitsmäßigen Handlungen nicht mehr bewusst überlegen müssen, was wir machen müssen.

Oder kurz gesagt sind Gewohnheiten unsere Kurzwahltaste für gewisse Aktionen, die wir über eine längere Zeit ausgeführt haben.

Unser Gehirn merkt sich diese Handlungen und speichert diese auf Kurzwahl.

Jede dieser Gewohnheiten hat auch einen Auslösreiz. Das kann der Blick auf eine Zigarettenschachtel sein, oder der Blick auf einen fettigen Burger. Der zweite und viel schlimmere Punkt der eine Gewohnheit manifestiert ist die Belohnung.

Indem du dem Reiz nachgibst und deine Gewohnheit ausführst, sieht das Gehirn das als Belohnung an und schüttet lauter Glückshormone aus. Dummerweise.

Aber wie die Nummern in deinem Handy, können wir die Gewohnheiten in unserem Gehirn genauso wieder löschen. Nur mit etwas mehr Aufwand.

Auslösereiz -> Ausführen der Gewohnheit -> Belohnung

Genau dieses System kannst du aber nehmen und für dich selbst nutzen. Nehmen wir dieses Mal als Beispiel das Rauchen:

Rauchen verknüpft sich meistens mit Langeweile, mit den Arbeitskollegen, oder mit deinem Tagesrythmus (was am schlimmsten ist).

Das heißt, dein aktueller Gewohnheitsablauf ist:

Kollegen gehen rauchen -> Du gehst mit -> Dein Gehirn belohnt dich

Greifen wir nun auf dieses einfache Konstrukt zu bauen es einfach nur um.

Kollegen gehen rauchen -> SETZE HIER NEUE GEWOHNHEIT EIN -> Dein Gehirn ist verwirrt

Für den Anfang wird es sehr schwierig und seltsam für dich erscheinen. Dein Gehirn wird schnell verwirrt sein, dass du dem Drang der Belohnung widerstehst.

Aber Ziel ist es die neue Gewohnheit dem Gehirn beizubringen, sodass es die Belohnung wieder aktiviert.

Schlechte Gewohnheiten zu ersetzen ist kein einfaches Unterfangen. Es braucht Zeit, Disziplin und meistens auch Unterstützung.

Such dir deshalb von Anfang jemanden der dich dabei unterstützt. Wenn du mit den Kollegen gerne eine Zigarette rauchen gehst, dann sag ihnen, dass du versuchst mit dem Rauchen aufzuhören und sie dich dabei unterstützen sollen.

Es kann eine ganz einfache Unterstützung sein indem sie dich darauf hinweisen, dass du nicht rauchen darfst, wenn du aus Versehen mal mitgehst.

Wenn du einer von denen bist, die zu oft auf Facebook und Co. gehen, dann bau einen Filter ein der dir Social Media Seiten blockiert.

Hilfsmittel sind da um dir zu helfen. Unterstützung ist dazu da um dich dabei zu unterstützen. Gerade bei Gewohnheiten solltest du beides annehmen.

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit schlechte Gewohnheiten loszuwerden. Diese wird aber nicht für jeden passen und nicht jedem gefallen.

Bestrafe dich für deine Gewohnheiten

Eine sehr kontroverse Methode schlechte Gewohnheiten loszuwerden, ist das System der Bestrafung. Einfach gesagt bestrafst du dich jedes Mal, wenn du deinen Gewohnheiten nachgibst.

Die Methode funktioniert aber nicht bei jedem Menschen. Du brauchst hier sehr viel Disziplin und Unterstützung um

  • A: Eine Bestrafung zu finden, die auch tatsächlich eine richtige Bestrafung für dich ist und
  • B: Die Bestrafung auch tatsächlich durchzuziehen.

Das System der Bestrafung kann durchaus effektiv sein, denn sie senkt die Willenskraft der Gewohnheit immens bei einer Bestrafung.

Stell dir einfach mal vor: Immer wenn du eine Zigarette in den Mund nimmst, würde dir jemand eine schallende Ohrfeige geben.

Da ist man nicht sehr motiviert zu Rauchen, oder?

Um das System der Bestrafung richtig anzuwenden muss aus Erfahrung die Bestrafung einen emotionalen Schmerz verursachen.

Nein ich spreche hier nicht von der Opferung deiner Lieben.

Emotionale Bindung ist bereits zu deiner Lieblingssendung vorhanden. Die darfst du opfern.

Körperlicher Schmerz wird hier rein gar nichts bringen. Schon nach kürzester Zeit wird dein Gehirn nur denken:
Warum tue ich mir den Mist überhaupt an.

Und schon ist das System zunichtegemacht.

Um eine geeignete Bestrafung zu wählen, brauchst du emotionalen Schmerz. Dazu holst du am besten deine/n beste/n Freund/in oder deine/n Mann/Frau.

Niemand kennt dich besser als eine dieser Personen, sie werden genau sagen könne, was dir emotionalen Schmerz verursacht.

Nochmal: Ziel ist es nicht dir selbst Schmerz zuzubereiten, sondern den Schmerz zu vermeiden.

Nachdem du nun deine Gewohnheiten und deinen emotionalen Schmerz gefunden hast, schreibe dir selbst einen Satz auf und platziere ihn dahin wo du ihn am besten sehen kannst. (Auf einem Notizzettel am Bildschirm zum Beispiel)

Dieser könnte zum Beispiel so aussehen:

Wenn ich mein E-Mail Programm geöffnet lasse, dann darf ich mir abends nicht meine Lieblingssendung anschauen.

Gewohnheiten an sich sind auf keinen Fall etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Gewohnheiten helfen uns im gesamten Alltag, sie automatisieren unsere Vorgänge und belasten unser Gehirn weniger. Aber wenn du schlechte Gewohnheiten hast, kann das nicht nur unproduktiv und wenig effizient sein, sondern auch ungesund.

Fazit

Phu. Du bist nun am Ende dieses gigantischen Artikels angekommen. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann teile ihn doch mit deinen Freunden. Wenn du mehr über Gewohnheiten wissen willst, dann schau dir diesen Artikel an.

Wenn du endlich deine Ziele erreichen möchtest, aber nicht weißt wie du es angehst, dann melde dich weiter unten zu unserem kostenlosen Online Kurs an, ansonsten hinterlasse einfach ein Kommentar. 🙂

vladimir kusnezow

Vladimir Kusnezow

Gründer und Autor von PRODUCTIVITYMIND

Rad des Lebens Morgenroutine Gewohnheiten Mindset Workflow

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Vladimir ist der Gründer von PRODUCTIVITYMIND. Neben seiner Arbeit an PRODUCTIVITYMIND ist Vladimir als selbstständiger Copywriter und Content Marketing Berater tätig. Finde mehr über ihn heraus:

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