7 Schritte, um schlechte Gewohnheiten abzulegen

Schlechte Gewohnheiten sind ein Klotz am Bein. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du sie loswirst.

Gewohnheiten sind an und für sich etwas Positives. Uns ist oft nicht bewusst, dass in jedem Handeln und Tun verinnerlichte, stereotypisierte Verhaltensweisen stecken, die wir uns im Zeitverlauf angeeignet haben. Dies reicht von Sprache über einfaches Laufen auf der Straße bis hin zu Essensgewohnheiten.

Mit diesen 7 Schritten zeige ich dir, wie du deine Gewohnheiten änderst:

Auf alle oben genannten Punkte, gehe ich nun im Folgenden detailiert ein. Legen wir los:

Jeder hat Gewohnheiten

Gewohnheiten erleichtern uns das Leben immens, da sie zum einen Grundlage unseres Denkens sind, zum anderen als eingeübte Verhaltensweisen wenig Aufmerksamkeit verlangen.

Dennoch hat jeder von uns schlechte Angewohnheiten. Jeder. Wirklich jeder. Zwar scheinen manche Menschen weniger schlechte Gewohnheiten zu haben, während sie bei anderen stärker ausgeprägt sind. Aber wir alle haben sie.

Was großartig dabei ist: wir müssen sie nicht haben. Wir sind alle zu Veränderung fähig und können unsere schlechten Gewohnheiten ablegen, wenn wir es wirklich wollen!

Es gibt zwei verschiedene Arten schlechter Angewohnheiten: Diejenigen, von denen du weißt, die andere aber nicht unbedingt bemerken. Und diejenigen, die dir nicht bewusst sind, aber die fast alle um dich herum kennen.

Wie wirst du eine Angewohnheit los, wenn du nicht weißt, dass du sie hast? Die Antwort ist einfach, aber hart: Frage jemanden, vollkommen ehrlich zu dir zu sein. Du wirst vielleicht Angst davor haben, dass du dich schämen könntest, aber hättest du lieber, dass hinter deinem Rücken geredet wird?

Nimm deinen Mut zusammen und frage. Frage jemanden, der dich liebt und dein bestes Interesse im Sinn hat. Sei gnädig und rechtfertige dich nicht. Nimm es einfach an und arbeite damit.

Was ist mit den Angewohnheiten, die uns bewusst sind? Das sind die schwierigsten Gewohnheiten! Warum? Sie müssen schwierig sein, wenn du dir ihnen bewusst bist, sie aber trotzdem immer noch hast. Wären sie nicht schwierig, wären sie bereits vergangene Gewohnheiten.

Wie wirst du deine schlechten Angewohnheiten nun aber los? Hier sind ein paar Schritte, die du in deinen Plan aufnehmen solltest:

1. Du musst wollen, dass deine schlechten Gewohnheiten gehen.

Es gibt in Wirklichkeit einige Menschen, die trotz guter Vorsätze eigentlich an ihren schlechten Angewohnheiten festhalten wollen. Der erste Schritt ist also, tief in sich zu gehen und sich zu fragen Will ich das wirklich aufgeben?

Du willst? Du willst wirklich? Gut! Dann weiter zum nächsten Schritt… 🙂

2. Erstelle eine Liste mit all den Gründen, warum du deine schlechte Angewohnheit aufgeben willst.

Mach sie positiv. Mach die Liste lang. So lang wie möglich. Starte mit den richtig schwerwiegenden und dramatischen Veränderungen, falls es dir hilft. Und arbeite dich Stück für Stück tiefer in dich hinein, bis deine Liste für dich vollständig ist.

Nun verinnerliche deine Angewohnheit. Mache dich ihr voll und ganz bewusst und stell dir die Veränderung bildlich vor.

Du erstellst dadurch Verbindungen zwischen dem Stoppen von schlechten Angewohnheiten und den guten Dingen, die daraus für dich resultieren werden. Wenn du Gewicht verlieren willst, dann stell dich dir dünn und gutaussehend in deinen neuen Lieblingsjeans vor.

Wenn du aufhören möchtest zu rauchen, dann stell dir deine Traumfrau vor, die dich lieber küsst als dich ins Badezimmer zum Zähne putzen zu schicken. Wenn du früher aufstehen möchtest, dann stell dir vor, wie produktiv du deine Tage ab jetzt gestalten kannst.

3. Wähle.

Sobald du alle Informationen zusammengetragen hast, läuft alles nur noch auf eines hinaus: einen Akt des Willens. Wähle bewusst, dass du deine Gewohnheit ändern und es wirklich umsetzen willst. Mache dir in kritischen Momenten bewusst, dass es dein eigener Wille war, diese gute Veränderung anzustoßen. Sag dir, wenn es hart wird Ich wähle, dass…

Eisenhower hatte folgendes richtig erfasst:

“The history of free men is written not by chance but by choice, their choice.”

Es ist deine Wahl! Du kannst deine eigene Geschichte schreiben. Nur du bist der Bürgermeister deines Lebens, niemand anders!

4. Handle.

Dieser Punkt ist knifflig, da es hierzu zwei Philosophien gibt.

Eine Theorie besagt, dass du massiv handeln solltest – du musst all in gehen oder kannst es direkt sein lassen. Um beim Beispiel des Gewichtverlierens zu bleiben: diese Personen sollten 500 Euro für eine Jahresmitgliedschaft im Fitnessstudio ausgeben, regelmäßig den Trainingsplan optimieren und das ganze Jahr über voll durchziehen.

Sie werden all ihr Fett verbrennen. Sie werden alles auf einmal los – und das funktioniert für manche Menschen.

Andere Menschen würden bei dieser Vorgehensweise vollkommen ausbrennen. Sie würden zwischendrin scheitern und sich schlechter fühlen als davor. Diese Menschen sollten langsam starten und sich mit Babyschritten ihrem gesetzten Ziel nähern.

Sie würden sich dazu entscheiden drei Mal in der Woche laufen zu gehen. Sie würden sich dazu entscheiden, dass sie nur noch an zwei Tagen in der Woche Nachtisch essen, statt an sieben Tagen.

Jeder dieser beiden Wege ist okay! Solange du an deinem Ziel ankommst. Welcher der beiden Wege liegt dir eher?

5. Erzähle es jemandem.

Das werden deine Verantwortlichkeitspartner. Erzähle ihnen dein Ziel und deine Pläne. Schreibe es für sie auf und bitte sie darum, dich in regelmäßigen Intervallen nach deinem Fortschritt zu fragen. Das wird dir unschätzbare Fortschritte bringen.

6. Erhole dich von Rückschlägen.

Unvermeidlich werden die meisten Menschen Rückschläge haben. Der Schlüssel ist, sie auch als Rückschläge anzusehen und nicht als Kehrtwende. Steh wieder auf und mach einfach weiter!

Manche Menschen wollen 20 Kilo verlieren und nachdem sie 10 Kilo verloren haben, essen sie eine große Packung Eis. Danach fühlen sie schlecht und geben auf. Mach das nicht! Setz dein Ziel für ein paar Tage zurück, sammle dich wieder und mach dann weiter. Verbuche es einfach als Erfahrung! Mach dir einfach bewusst, dass man manchmal gewinnt. Und manchmal einfach dazu lernt, bis man gewinnen kann.

7. Belohne dich.

Du solltest dir regelmäßig zu deinem Fortschritt gratulieren und dich dafür belohnen. Starte klein bei kleinen Gewinnen und plane ein großes Geschenk an dich, wenn du endgültig und für immer deine Gewohnheit abgelegt hast.

Ist es wirklich so einfach, wie es klingt? In vielen Fällen: nein. Gewohnheiten sind schwierig zu brechen. Es gibt so viele nicht greifbare Faktoren, dass es kaum möglich ist, sie alle umfassend zu behandeln. Aber du hast hier einen einfachen und durchführbaren Plan, der große Fortschritte bringen wird, wenn du die oben genannten Prinzipien einfach anwendest.

Fabian Arndt

Fabian Arndt

Autor bei PRODUCTIVITMIND und Gründer von local101

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Fabian ist Autor für PRODUCTIVITYMIND. Neben seiner Arbeit an PRODUCTIVITYMIND ist Fabian Geschäftsführer einer Werbeagentur für lokales Marketing und unterstützt zahlreiche Firmen und Projekte mit seiner Fachkenntnis.

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